Obst- und Gartenbauverein Bürgstadt

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Das Gänseblümchen - ein Unkraut?

Ein Botaniker nannte es mit lateinischem Namen "Die ausdauernde Schöne". Für Rasenbesitzer ist das Gänseblümchen allerdings oft ein Dorn im Auge. Vielleicht lassen sie sich ja damit trösten, dass diese Blumen nicht umsonst auch Maßliebchen und Tausendschön genannt werden.
In der Pflanzensymbolik steht das Gänseblümchen für Mutterliebe, da sich die Blütenblätter bei Regen schützend über das Körbchen legen. Auch für Unschuld und ritterliche Liebe ist es ein Symbol. In der Pflanzenheilkunde ist das Gänseblümchen trotz seiner geringen Größe durchaus ein großes Mittel. Aufgrund seiner Inhaltsstoffe, wie z. B. Saponine, Gerbstoffe und Bitterstoffe kann es Verwendung finden als Blutreinigungsmittel, bei Hautausschlägen, als Magen- und Lebermittel und bei Husten. Zudem ist es in der Homöopathie bekannt.

Man kann sie sogar essen!
Wenig bekannt ist allerdings die Tatsache, dass man Gänseblümchen auch essen kann - sie sind nicht nur eine schöne Dekoration. Wenn man Blüten auf eine warme Suppe legt, kann man beobachten, wie sich in Windeseile die Köpfchen öffnen. Nebenbei schmecken sie noch gut, leicht nussig, und man kann die Blüten  und Blätter in den Salat oder ins Gemüse geben.

Gekürzter Artikel aus dem "Boten v. Untermain" von Morgane Bannöhr

 
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