Obst- und Gartenbauverein Bürgstadt

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü

Heilpflanzen

Allerlei

Heilpflanzen - Gutes für unsere Gesundheit

Arnika - Ein Tausendsassa

Kräuterpfarrer Sebastian Kneipp soll einmal gesagt haben: "Arnika ist nicht mit Gold zu bezahlen". Heute ist Arnika aus der Naturheilkunde nicht mehr wegzudenken - ob gegen rheumatische Beschwerden, Durchblutungsstörungen, schwache Venen oder nur müde Beine. Studien haben gezeigt, dass Arnika nicht nur schmerzstillend, sondern auch entzündungshemmend wirken kann. Deshalb lässt sich die Arzneipflanze auch bei Sportverletzungen wie Prellungen u. Verstauchungen einsetzen.

Weidenrinde - Ein Klassiker aus der Antike

Schon die Ärzte in der Antike wussten um die Wirkung gegen Schmerzen. Bei Kopfschmerzen wurde oft empfohlen, ein Stück Weidenrinde zu kauen. Der schmerzlindernde Wirkstoff ist das Salicin, das im Körper zu der bekannten Salicylsäure umgewandelt wird. Im Vergleich zur bekannten Schmerztablette setzt die Wirkung langsamer ein, doch dafür hält sie länger an. Zudem lindert die Rinde schmerzhafte Entzündungszustände, etwa in Gelenken, bei Rückenschmerzen und Rheuma.

Yucca - Die Wunderpflanze der Indianer

Das Agavengewächs ist reich an Mineralien, Vitaminen und Nährstoffen und kann extremen Bedingungen wie Hitze, Kälte und Trockenheit standhalten. Lange Zeit konnte man sich die Wirkung dieser Wüstenpflanze nicht erkären. Mittlerweile gibt es Untersuchungen über dieses alte indianische Heilmittel. Eine tragende Rolle in der Wirkweise spielen die Saponine. Sie können Ablagerungen nicht nur aus dem Darm, sondern auch aus den Gefäßen und Gelenken abtransportieren. Entzündungen und Schwellungen nehmen ab, Schmerzen lassen nach und die Beweglichkeit verbessert sich.

Spitzwegerich

Unscheinbar wächst der Spitzwegerich an fast jedem Feldweg, unter den Hustenkräutern ist er aber König. Er enthält reichlich Flavonoide, Iridoide und Schleimstoffe. Diese bilden eine Schutzhülle um die Schleimhäute, dämpfen den Hustenreiz und fördern die Abheilung. Der Inhaltsstoff Aucubin ist in der Lage, bereits eingedrungene Erreger abzutöten. Spitzwegerich-Extrakt ist daher Bestandteil vieler Hustensäfte. Spitzwegerich-Presssaft aus frischen Pflanzen ist aber auch gut zur Vorbeugung.

Sonnenhut

Der Rote Sonnenhut, auch bekannt als Echinacea purpurea, stammt aus Nordamerika und wurde bereits von den Indianern als Heilpflanze gegen Husten, Halsschmerzen und Mandelentzündungen geschätzt. Er regt das körpereigene Immunssystem an, indem er die Fresszellen in Blut und Gewebe aktiviert. Sonnenhut gilt als eine der wirksamsten Pflanzen zur Stärkung des Immunsystems. Kratzt es schon im Hals oder kribbelt es in der Nase, können Sonnenhutpräparate bisweilen den Ausbruch einer Erkältung noch verhindern.

Efeu

Die Kletterpflanze, die alte Gemäuer so reizvoll verziert, ist zugleich ein uraltes Heilkraut, welches bereits bei den griechischen Ärzten der Antike als Mittel gegen vielerlei Leiden galt. Als eine Kultpflanze war der Efeu damals dem Weingott Dionysos geweiht. Entgegen antikem Aberglauben schützen Efeublätter jedoch nicht vor Trunkenheit, dafür aber sehr gut vor Husten. Die Saponine und Flavonoide wirken krampflösend, der Efeublättergesamtextrakt tötet darüber hinaus verschiedene Bakterienstämme ab. Der Stoff "Alpha-Hederin" bewirkt eine Schleimverflüssigung, wodurch das Abhusten erleichtert und der Hustenreiz gelindert wird.

Salbei

Salvia lautet der lateinische Name, abgeleitet von "salvare", was gleichbedeutend mit "heilen" ist. Das zeigt, dass schon die Römer den Salbei als Heilpflanze hoch in Ehren hielten. Auch in keinem mittelalterlichen Klostergarten durfte der Salbei fehlen. Der Salbei ist das ideale Heilkraut, wenn es im Hals kratzt und schmerzt und wenn sich Heiserkeit einstellt. Salbei hat eine entzündungshemmende und leicht desinfizierende Wirkung. Der Extrakt ist häufig Bestandteil von Fertigarzneimitteln, aber auch Gurgellösungen, Tees oder Salbei-Bonbons besänftigen den rauen Hals.

Textauszug aus "Gesunde Medizin" 01/2011 +09/22011


Kleine Homöopathie

Johanniskraut - Hypericum - für Haut, Nerven und Seele
Sumpfporst - Ledum zur Behandlung von Insektenstichen
Ringelblume - Calendula fördert die Wundheilung
Tollkirsche - Belladonna hilft bei fieberhaften Infekten
Blauer Eisenhut - Aconitum ist ein wichtiges Notfallmittel u. kommt bei Schock zum Einsatz
Roter Sonnenhut - Echinacea regt die Abwehrkräfte an und wird bei Infekten gegeben
Zaunrübe - Bryonia lindert Reiz- und Krampfhusten
Traubensilberkerze - Cimicifuga gleicht Unruhe, leichte Depressionen u. Anspannung aus
Passionsblume - Passiflora hilft beim Einschlafen
Echte Kamille - Chamomilla bruhigt nicht nur Kinder
Küchenschelle - Pulsatilla ist bewährt als "Frauenmittel"
Gelber Jasmin - Gelsemium hilft bei fieberhaften Infekten u. mildert Prüfungsangst
Zaubernuss - Hamamelis als Wundheilmittel u. bei Muskel- u. Gelenkschmerzen
Giftsumach od. Giftefeu - Rhus toxicodendron bei Zerrungen
Weinraute - Ruta Graveolens bei Prellungen
Beinwell - Symphytum für Knochen u. Gelenke

Empfehlenswert für die Selbstbehandlung sind aktuelle Ratger zur Homöopathie, wie z.B. Heilpflanzen der Homöopathie, Kosmos Verlag od. Homöopathie für die Seele, Gräfe u. Unzer Verlag.

Textauszug aus Homöopathie erleben - ein Service v. mein schöner Garten


Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü